Identitätskrise, kleine...

Heutzutage ist es nicht leicht eine Frau zu sein. Wahrscheinlich ist es auch nicht leicht ein Mann zu sein (vielleicht kann mir da der eine oder andere Mann seine Meinung kundtun😊).  Also, einigen wir uns darauf – heutzutage ist es nicht leicht ein Mensch zu sein. Das

Angebot an Persönlichkeitsidentifikationen ist groß. Glaubensrichtungen gibt´s wie Sand am Meer, von den alteingesessenen Christen bis zu den modernen Spiris.

Dann kommt noch die jeweilige Ernährungsform dazu🍎🥒🍕🍣🍗.  Ohne Lebensmittelunverträglichkeit bin ich sowieso kein richtiger Mensch. Wenn ich einen Fragebogen ausfüllen muss, gibt´s unter dem Punkt „Geschlecht“ die Möglichkeiten Mann👨, Frau👩‍🦰, Sonstiges❓❗️ anzukreuzen.  Da fällt sogar mir nichts mehr ein dazu!  Dann noch die Beziehungsstatuszuteilung – verheiratet, in einer Partner- oder Lebensgemeinschaft, Freunde mit Plus, Single, Mingle oder Pringle – halt nein, das sind doch die Stapelchips, die ich problemlos futtern kann, da ich keine Lebensmittelunverträglichkeit habe. Dafür ein kleines (Über)Gewichtsproblem.😆

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fühlte ich mich ziemlich verloren. Also ging ich mich suchen. Immer tiefer in mich rein und ich bin noch nicht in meiner Mitte angekommen. Nicht alles, was ich dort

fand und finde ist schön🖤.  Viel Unangenehmes, Trauriges, Am-liebsten-zu-Vergessendes, Schmerzhaftes liegt dort rum und immer wieder kommt etwas Neues dazu. Ist manchmal echt anstrengend die Selbstsuche.😫 Aber hast du einmal vom wunderbaren Geschmack der Tiefsinnigkeit gekostet, willst du kein oberflächliches Lebens-Fast-Food mehr. Die unschönen Teile einfach entsorgen wie Müll geht nicht, gehören alle zu mir. Ich gebe jedem Teil seinen Platz, lasse ihn da SEIN❤️ und das Leben fließt wieder. Irgendwann bin ich ganz. Und bis dahin – einfach mal im Fluss bleiben!😂😂😂