Ich stelle hier Bücher vor, die ich gerne gelesen habe. Die ich sofort wieder lesen würde. Die mich schlaflose Nächte gekostet haben, weil ich sie nicht weglegen konnte, bevor die letzte Seite gelesen war.

Warum tue ich das?

Weil ich den Menschen wieder Lust am Lesen machen will! 

Lesen erzeugt Bilder im Kopf. Ja, das tun Fernseher und Co. auch. Aber dort sieht jeder Zuschauer die gleichen Bilder.

Beim Lesen hat jeder Mensch seine EIGENEN Bilder! Welcher Luxus! Wer selbst gerne liest, weiß wovon ich rede.

Wer nicht - einfach mal ausprobieren! Tut nicht weh. 💖🙏🌈

 

 

Was beim Lesen noch schwarz auf weiß ist, wird in meinem Kopf eine bunte Welt.

Liebe, Drama, Mord, Humor, Märchen -  ich habe kein Lieblingsgenre. Und meine Lektüre wähle ich nach meiner Tageslaune. Da kann es passieren, dass ich am Montag mit Anna Karenina leide, am Dienstag mit dem kleinen Ich bin Ich meine Identität suche , mittwochs Gespräche mit Gott führe, donnerstags meinen Weg am Arsch vorbei finde, am Freitag den Orient-Express besteige und am Wochenende mit Susanne, Steffi und Sabine in die humorige Welt der Frau ab 50 eintauche, die, das weiß ich aus eigener Erfahrung, so lustig und wohlfühlig ist, wie frau sie sich selber macht. 💖🙏🌈

 

 


Ich bin jetzt in der Mitte meines Lebens. Hoffe ich zumindest. Natürlich kann es genauso gut sein, dass ich morgen bei der Tür rausgehe und mir ein Klavier auf den Kopf fällt. Was ja, laut einer bestimmt höchst seriösen Forschung, eher passieren wird, als dass ich noch einen Mann abbekomme. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 0,083752 %. Das ist aber nur eine Vermutung meinerseits. In Mathematik war ich nie eine große Leuchte. Eher eine 15 Watt Glühbirne. Mit Wackelkontakt.

Aber während ich hier auf meinem Hotelzimmerbalkon sitze und in die unendlichen Weiten des Mühlviertels blicke, ist es mir schnurzpiepegal, wie und wann ich das Zeitliche segne und ob an meinem Grab ein tieftrauriger Witwer stehen wird. Das Gefühl hier „alleine“ zu sein (alleine bin ich ja nicht, sondern nur alleine im Sinne von „ich kennen noch keinen Menschen hier persönlich), ist noch nicht ganz erfassbar für mich. Ein sehr schönes Gefühl. Ein Wohlfühlgefühl. Ich kann mein eigenes Tempo leben. Das fühlt sich sehr… befreiend an. Ich habe dieses Gefühl noch nie bewusst wahrgenommen. Bestimmt habe ich es schon einige Male gefühlt, aber eben nicht bewusst. Ich genieße. Die klare Luft, den fast unendlichen Weitblick über das Mühlviertel, die „geräuschvolle“ Ruhe. Es sind sehr wohl Geräusche rund um mich, aber unaufdringlich, harmonisch vereint mit der Umgebung - das Sprudeln des Springbrunnens im Schwimmteich, Vogelgezwitscher, ein Traktor, das Sprechgemurmel der anderen Hotelgäste von der Terrasse herauf zu meinem Balkon. Nur ein einzelnes, gekünsteltes Lachen stört ein wenig, am Rande. Ich blende es aus. Konzentriere mich auf das lautlose Ziehen der Wolken, nehme die Farben und Töne der Natur in ihrer vollen Intensität wahr. Dieser Moment ist einzigartig, unwiederbringlich und im nächsten Moment schon wieder vorbei. Es wäre ziemlich blöd, ihn nicht in vollen Zügen zu genießen. Und das tue ich jetzt auch. Bis später! 💖🙏🌈

(3. Juli 2020)

 

 

Nix ist zu verrückt… … um nicht von mir erlebt zu werden! 😜 Es gibt in meinem Leben wunderbarer Menschen. Diese verfügen über eine Fähigkeit, die eigentlich jeder Mensch hat. Sie sind Meister im Spielen des Triggeridoos. Und ich höre die erstaunten Ausrufe – Was bitte ist das?!!😳 Ein Triggeridoo ist ein ganz besonderes Instrument. Der Mensch, der es spielt, weiß nicht, dass er es spielt. Und der, der es hört, ist der einzige Mensch, der es hört. Richtig muss es heißen, er ist der einzige, der es fühlt. Das Triggeridoo spielt nämlich auf der Gefühlsfrequenz ❤️🧡💛💚💙💜🖤. Die ist mit dem menschlichen Ohr nicht hörbar. Wenn der Spieler des Triggeridoos Deinen ganz persönlichen Ton 🎵🎶 trifft, setzt er damit ein inneres Erdbeben in Gang. Alte Seelenwunden werden aufgerissen und das tut, zuerst einmal, ziemlich weh. Und Du bist versucht, den Schmerz wegzudrücken. Hat ja bis jetzt auch funktioniert. Ja - dann kommt halt der nächste Triggeridoo-Spieler. Und dieses Katz🐯-und-Maus🐁-Spiel kannst Du bis an sein Lebensende weiterspielen. Jeder Mensch hat die freie Wahl. Ich habe damit aufgehört und mich meinen Seelenschmerzen zugewandt, mit ihnen gesprochen. Jaaaa, ich spreche mit meinen Gefühlen! Wer sich darüber jetzt wundert, kennt mich einfach noch nicht gut genug 😉🤣. Über meinen Weg der Heilung könnte ich jetzt mehrere Bücher schreiben (und bevor irgendjemand es kommentiert – ICH BIN SCHON DABEI!!!). Hier nur ein kurzes Fazit – dieser Weg ist sehr empfehlenswert! Und danke an alle meine wunderbaren Triggeridoo-Spieler!💖🙏🌈

(25. Februar 2020)

 

 

Die Kirschen 🍒🍒 in Nachbars Garten…

 

… schmecken auch nicht besser. Und auch das Gras ist auf der anderen Seite nicht grüner. Obwohl das viele Menschen glauben und neidvoll über den Zaun blicken. Was hat der da drüben, was ich nicht habe? Was kann der besser? Wo hat er mehr? Und vor lauter rüberstarren vergessen sie ihr eigenes Leben zu leben. Und ihr Hals wird immer länger und ist gar nicht mehr voll zu kriegen. Und der Nachbar baut den Zaun immer höher, damit der Langhals nichts mehr sehen kann. Und da sitzen sie dann, die Zwei. Jeder auf seiner Insel. 🏝Überreif. Und einsam. Meine Empfehlung – weniger haben, mehr tun. Mit anderen Menschen reden tun. Gemeinsam Spaß haben tun. Dem Nachbarn helfen tun. Ich weiß, das ist jetzt grammatikalisch unter jedem Nutschi 🐷, aber ich nenn das „dichterische Freiheit“ – bist du nicht ganz dicht, hast du ziemlich viel kreative Freiheit! 😉 (22. Jänner 2020)

 

 

 

Hinterm Horizont...

… geht’s weiter...

Aber was genau ist da? Hinterm Horizont?🤔 Ein neuer Tag, singt der Udo. Ein neuer Tag, an dem die Sonne☀️ aufgeht. Immer, immer wieder, singt der andere Udo. Und schon bald ist hinterm Horizont ein neues Jahr. Ein neues Jahrzehnt. Und ich steh da. Will in die Morgenröte hinterm Horizont schauen und sehe nur... Nebel🌫. Regen🌧. Grau in grau. Nix geht weiter! Weil sich dieser Nebel auch auf´s Hirn legt. Auf`s Gemüt. Kein rosa-bunter Nebel. Nur grau. Und schwer. Und undurchsichtig. Früher hätte ich mich einfach totgestellt. Bis hinterm Horizont der Frühling auftaucht🌈. Und alles wieder bunt macht. Doch dieses Jahr habe mache ich das selbst. Mit meinen Fantasiefarbstiften! Denn am buntesten wird Dein Leben, wenn Du es Dir selbst anmalst! … und wenn Du über den Rand hinausmalst, hat die Eine oder der Andere auch was davon.

(30. Dezember 2019)

 

 

A stille Zeit...

 

… a fade Zeit, mog maunch ana sog`n.

 Do muas i Di doch glei amoi frog´n –

 Wos glaubst,

 warum de Baam ihre Blattln verlier´n?

 De Viecha si zum Schlof´n vazieg´n?

 De gaunze Nazur jetzt obafoart?

 Und stü und stad ihre Kräfte spoart?

 Weu´s woas, dass neiche Joar boid kimmt,

 da Frühling seinen Plotz einimmt.

 De Wöd daun wieda leb´n wü.

 Drum sei a Du stad und gaunz stü.

 Rast´ Di aus, von der vergaungnen Zeit,

damit di s´neiche Joar daun g´freit.

(2. Dezember 2019)

 

 

 

Wie wirklich ist die Wirklichkeit…

Wisst ihr, was ich gerne mal machen

würde? Eine Donnerpredigt! So richtig wie Don Camillo auf der Kirchenkanzel⛪️ stehen und der versammelten Gemeinde (oder einem von mir auserwählten Personenkreis😉) gehörig den

Marsch blasen, die Leviten lesen, meine Wirklichkeit auf´s Auge👁🤛 drücken.

Wohlgemerkt – MEINE Wirklichkeit. Denn wie schon Paul Watzlawick schrieb – „Zu denken, die eigene Wirklichkeit sei die Wirklichkeit schlechthin, ist ein fataler Irrglaube.“ Das viele Menschen so irrgläubig sind, ist auch eine Ursache für zwischenmenschliche Missverständnisse👥.

Und ich nehme mich da gar nicht aus. Weil´s einfach einfacher ist die jahrzehntelangen Lebensverständnisse zu

leben. Weil´s ja soooo gut funktioniert hat bis jetzt😜! Sollte es jemand nicht bemerkt haben, das war Sarkasmus pur. Aber ich bin das beste Beispiel dafür, dass es auch mit 20+😉 noch möglich ist,

diesen Irrglauben von seinem Irrsinn zu befreien und einfach nur zu glauben. An mich, das Gute im Menschen, die Schönheit jeder Seele, dass jeder Mensch wertvoll ist, dass nach jeder Nacht ein Morgen kommt, dass mein irdisches Dasein einen Sinn hat und das Donald Trump als Amöbe wiedergeboren wird (was ja dann seiner derzeitigen Hirnleistung entspricht). 💖🙏🌈

(11. September 2019)

 

 

Heutzutage ist es nicht leicht eine Frau zu sein. Wahrscheinlich ist es auch nicht leicht ein Mann zu sein (vielleicht kann mir da der eine oder andere Mann seine Meinung kundtun😊).  Also, einigen wir uns darauf – heutzutage ist es nicht leicht ein Mensch zu sein. Das

Angebot an Persönlichkeitsidentifikationen ist groß. Glaubensrichtungen gibt´s wie Sand am Meer, von den alteingesessenen Christen bis zu den modernen Spiris.

Dann kommt noch die jeweilige Ernährungsform dazu🍎🥒🍕🍣🍗.  Ohne Lebensmittelunverträglichkeit bin ich sowieso kein richtiger Mensch. Wenn ich einen Fragebogen ausfüllen muss, gibt´s unter dem Punkt „Geschlecht“ die Möglichkeiten Mann👨, Frau👩‍🦰, Sonstiges❓❗️ anzukreuzen.  Da fällt sogar mir nichts mehr ein dazu!  Dann noch die Beziehungsstatuszuteilung – verheiratet, in einer Partner- oder Lebensgemeinschaft, Freunde mit Plus, Single, Mingle oder Pringle – halt nein, das sind doch die Stapelchips, die ich problemlos futtern kann, da ich keine Lebensmittelunverträglichkeit habe. Dafür ein kleines (Über)Gewichtsproblem.😆

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fühlte ich mich ziemlich verloren. Also ging ich mich suchen. Immer tiefer in mich rein und ich bin noch nicht in meiner Mitte angekommen. Nicht alles, was ich dort

fand und finde ist schön🖤.  Viel Unangenehmes, Trauriges, Am-liebsten-zu-Vergessendes, Schmerzhaftes liegt dort rum und immer wieder kommt etwas Neues dazu. Ist manchmal echt anstrengend die Selbstsuche.😫 Aber hast du einmal vom wunderbaren Geschmack der Tiefsinnigkeit gekostet, willst du kein oberflächliches Lebens-Fast-Food mehr. Die unschönen Teile einfach entsorgen wie Müll geht nicht, gehören alle zu mir. Ich gebe jedem Teil seinen Platz, lasse ihn da SEIN❤️ und das Leben fließt wieder. Irgendwann bin ich ganz. Und bis dahin – einfach mal im Fluss bleiben!😂😂😂

(28. Juli 2019)